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Heute war ich auf dem Kreuzberg, hab mir die Kapelle angeschaut, dort gebetet. Also, beim Spazieren im Wald, nicht in der Kapelle. Ich hab ein bisschen durch die Traktate geblättert und fand eins über einen Mann, der gesund wurde, nachdem er zu einem Pastor gebetet hatte, der irgendwann in den 90ern gestorben war. Wie groß die heilende Kraft dieses Pastors sei und dass er nun immer zu ihm beten werde. Also, ich halt ja schon in den besten Fällen nichts von Heiligenverehrung oder beten zu Maria oder so. Sowas macht mich so traurig, wir können zu unserem Vater kommen, zum allmächtigen Gott, und ihm alles alles sagen, und dann reden Leute lieber mit toten Menschen? Und wenn es einfach nur ein Pastor war, das hat finde ich nochmal eine ganz andere Dimension als bei den „Heiligen“. Da redet man also einfach zu irgendeinem toten Menschen. Und dann hat der Mann auch noch geschrieben, wie er dem toten Pastor dankt und kein Wort des Dankes ging an Gott.

Es hat mich also ganz schön aufgerieben und ich hab zu Jesus gesagt: Ich will ja nicht immer an meinen Glaubensgeschwistern herumstänkern, aber geht sowas nicht irgendwo zu weit? Und dann noch nichtmal dir dafür danken, sondern einem Menschen? Auf einer DINA4-Seite noch nichtmal ein Wort verlieren von Gott, der ihn geheilt hat, sondern nur von diesem Pastor schreiben?? Das ist doch sowas von unverschämt!

Mir war dann auch klar, dass es mir nichts bringt, mich darüber aufzuregen und mir nur mein schönes Gespräch mit Jesus kaputt macht durch meine Wut. Sich ab und an mit solchen Dingen auseinander zu setzen kann manchmal wichtig sein, um klar zu sehen, wo Grenzen sind, bringt aber wenn man’s zu viel macht nichts und hält einen nur davon ab, mit Gott zu reden. Und irgendwie ist mir dann ein Licht aufgegangen, warum Gott im AT immer verlangt, Leute auszustoßen, die Wahrsagerei oder ähnliches machen. Ich dachte ja früher immer: Voll grausam. Aber heute dachte ich: Die missachten klar Gott, wollen lieber ihr eigenes Ding drehen. Anstatt mit solchen Leute eine Gemeinschaft zu bilden und dann immer den ewigen Diskussionen ausgesetzt zu sein, warum man jetzt grad nicht mal eben die Toten beschwören kann, sagt man halt „Mach dein Ding, aber mach es woanders.“ Das spart sicher Zeit und Nerven und ich denke mal auch, wenn sie zu Gott zurückgekommen sind, hat man sie auch wieder aufgenommen.

Irgendwie habe ich diese Stellen früher immer als drakonische Säuberungsmaßnahme gesehen, ganz schön übertrieben. Aber es sparte sicher Endlosdiskussionen mit Leuten, die partout Gott missachten wollen. Und man hat Zeit für die wichtigen Dinge.

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Gerade kam eine E-Mail herein über die Mailingliste unseres Studienganges. Es geht um ein Jobangebot. Gesucht: Studenten.“Ihr Profil“ (klingt immer komisch, find ich):
– großes Interesse an internationalen wirschaftlichen Zusammenhängen (Studium der BWL von Vorteil)
– hervoragende Japanischkenntnisse, die sie befähigen, telefonische Expertengespräche zu führen, Informationen zu recherchieren und die Ergebnisse professionell zu dokumentieren
Wir bieten:
– freie Mitarbeit auf flexibler Basis mit Perspektive auf Übernahme

Also, darf ich zusammenfassen: Ihr sucht einen Studenten, der neben dem Studium der BWL/VWL mal noch eben Japanisch lernt (oder umgekehrt) und das bereits soweit perfektioniert hat, dass er fließend am Telefon über fachliche Dinge diskutieren kann (ohne aber zu wissen, von welchem Fach genau man jetzt die ganzen Vokabeln kennen sollte). Dafür wollt ihr dann wahrscheinlich einen Minimallohn zahlen (ist ja nur ein Studentenjob), weil ihr vermutlich keinen Bock habt, soviel Geld für eine entsprechend ausgebildete Fachkraft auszugeben.

Also, wenn man schon Studentenjobs ausschreibt, dann sollte man nicht solche Anforderungen stellen.
Ist doch klar, dass ein Student noch nicht alles kann. Das nervt mich eh immer, wenn Jobangebote so geschrieben werden, als müsste man am besten gleich alles können und wissen und als gäbe es sowas wie „am Arbeitsplatz einlernen“ nicht.

Das zweite, was mich im Moment wahnsinnig macht, ist die Uni. Ich habe immernoch keine Note für die BA-Arbeit. Am 27.07. habe ich abgegeben. Ich weiß, dass der Prof noch 3 oder 4 Masterarbeiten betreut und kann mir denken, dass er die zuerst korrigiert, weil diese Leute ja jetzt von der Uni gehen. Außerdem weiß ich, dass er im September zwei oder drei Wochen im Urlaub war. Trotzdem, es macht mich so nervös. Dann sollen wir uns angeblich ab heute für die Kurse anmelden können, die nächste Woche starten. Geht bei mir aber nicht, da wird mir gesagt, ich erfülle die Zugangsvoraussetzungen nicht. Aber das ist 1. Semester, da gibt es keine Voraussetzungen! Die Anmeldephase geht dieses Semester nur 3 Tage (heute bis Mittwoch). Ich hab jetzt eine E-Mail an den entsprechenden Prof geschrieben und hoffe, dass ich das bis Mittwoch hinkriege. Man, die Uni macht mich noch komplett wahnsinnig.

Und zuguterletzt habe ich auch noch ein paar positive Dinge. Gestern im Gottesdienst war die Predigt über Jesaja 9,1-6. Es ging vor allem um die Namen des Messias: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Es gibt ja manche (unter anderem Juden und Muslime, aber auch manche Christen) die sagen, Jesus bzw der Messias könne nicht Gott selbst sein, sondern er sei einfach nur ein von Gott gesandter Mensch. Aber hier steht eindeutig: der Messias wird „starker Gott“ genannt werden. Auch die anderen Titel sind eigentlich Namen, die normalerweise auf Gott bezogen werden (Vater der Ewigkeit, wunderbarer Ratgeber/Helfer, wobei „wunderbar“ hier im Sinne von übernatürlich zu verstehen ist). Das ist mir nie so bewusst geworden, wie eindeutig schon im Alten Testament steht, dass der Retter, Jesus, Gott selbst ist!

An dieser Stelle ist mir dann aber eine große Schwachstelle der Guten Nachricht-Übersetzung aufgefallen, von der ich das AT habe. Mir ist ja klar, dass die nicht wörtlich ist, an manchen Stellen stark überträgt, was ja oft hilfreich ist für das Verständnis. Aber das fand ich dann doch zuviel, denn hier wird „starker Gott“ mit „mächtiger Held“ übersetzt. Klar kann ich mir denken, was die sich gedacht haben: „Zu Zeiten des AT wurde der Messias noch nicht so verstanden, dass Gott Mensch wird, das wissen wir erst so seit Jesus dann tatsächlich gekommen ist, also wird „Gott“ hier als eine Metapher für einen großen, angebeteten Helden gemeint sein.“ Aber wir gehen doch davon aus, dass dies eine Prophezeiung ist, von Gott so eingegeben, und letztendlich war „Gott“ in diesem Fall eben doch wörtlich gemeint, wie wir ein paar Jahrhunderte später gesehen haben. Das finde ich dann wirklich zuviel des Guten, wenn so etwas wichtiges derart frei übertragen wird.

Aber zurück zur Predigt, denn die hat mich sehr berührt. Es ging um eben diese Attribute: Jesus ist Gott, allmächtig, ewig, er hat einfach die Herrschaft über ALLES. Gleichzeitig ist er aber auch wie ein Vater, also er liebt uns unendlich. Was wäre das für ein Gott, der zwar allmächtig ist, aber nicht allwissend, also kein perfekter Ratgeber? Der unser Ratgeber wäre und allmächtig, aber Streit statt Frieden bringen wollte? Was wäre das für ein Gott, der für Frieden und Gerechtigkeit sorgt, mit seiner Allmacht und seinem Allwissen, aber dem wir egal wären? Der nur seine (gerechten) Regeln befolgt sehen wollte?

Aber Jesus ist alldies in einer Person: allwissend, allmächtig, ewig und bei alledem liebt er uns so unendlich wie ein Vater seine Kinder.

Ich will versuchen, darauf zu vertrauen, dass Jesus allmächtig ist und auch die Situation an der Uni in der Hand hat und mich dabei liebt und nur das beste für mich will.

EDIT, 09.10. 17:22

Ich hätt’s mir ja denken können, dass alles gut geht. Jesus hat eben doch alles in der Hand. Ich war heute beim Prüfungsamt und konnte dort quasi von Hand für die Kurse angemeldet werden. Außerdem hat der Mitarbeiter nachgeschaut und konnte sehen, dass die Note von meiner Zweitkorrektorin schon längst da ist. (1,7, juhu ;)) Was fehlt, ist die Note von meinem Betreuer. Der Mitarbeiter meinte, eigentlich hätte er nur bis Anfang September Zeit gehabt, die Note einzureichen. Deshalb werden sie ihm jetzt eine Nachricht schreiben und ihm Druck machen. Ein bisschen unfair finde ich das schon: Ein Student ist durchgefallen, wenn er die Arbeit auch nur einen Tag zu spät abgibt, aber der Professor kann die Frist verstreichen lassen und kriegt nur einen Brief vom Prüfungsamt, dass er mal in die Puschen kommen soll.

EDIT, 10.10. 11:30

Mein Professor hat auf meine E-Mail geantwortet, dass er die Note schon längst, Anfang September, eingereicht hätte. Zusammen mit der Zweitkorrektorin. Er kann sich auch nicht erklären, warum sie noch nicht da ist.
Leider kann ich jetzt doch nicht den Politik/Wirtschafts-Kurs machen, den ich als Nebenfach machen wollte, weil der sich zeitlich mit dem Übersetzungskurs überschneidet, der Pflicht ist. Schade.

EDIT, 11.10. 13:40

Wirtschaftskurs geht auch klar. Der wird zeitlich verlegt.

OUR GOD IS AN AWESOME GOD.

Letzte Woche habe ich einen Abend zum Thema Engel und Dämonen für die SMD vorbereitet. Da ich das Thema wirklich interessant finde, möchte ich hier eine kleine Zusammenfassung geben. Der große Teil meiner Infos ist aus diesem Buch.

Woran denkst du, wenn du das Wort „Engel“ hörst?

Vielleicht an sowas:

Oder doch eher sowas?

Vorstellungen über Engel gibt es zumindest genug. Und auch Darstellungen. Aber was sagt die Bibel wirklich über Engel?

Viele der heutigen Vorstellungen gehen auf die Zeit um das 13. Jahrhundert zurück. Damals war die Angelogie ein Pflichtfach für Theologiestudenten. Thomas von Acquin beispielsweise schrieb ein mehrbändiges Werk über Engel, andere Gelehrte versuchten, die Herkunft oder die genaue Zahl der Engel zu bestimmen. (Ein Geistlicher behauptete, es gebe exakt 266.613.336 gute und 133.306.668 gefallene Engel.) Auch wenn Fragen um die Engel mit der Aufklärung an Bedeutung verloren hatte, kommen sie spätestens seit den 90er Jahren im Rahmen der Esoterik wieder auf.

Im Rahmen der Angelogie gab es Versuche, die Engel in bestimmte Klassen einzuteilen: Serphime, Cherubime, Throne, Herrschaften, Kräfte, Gewalten, Fürsten, Erzengel und Engel. Alleine die ersten beiden Begriffe finden sich so als Bezeichnungen von Engeln bei Jesaja (Serpahim) und Hesekiel (Cherubim), Cheruben kommen darüber hinaus auch in der Genesis als Wächter des Paradieses vor. Die anderen Begriffe sind Fehlinterpretationen von Epheser 1,21 und Kolosser 1,16.

Wie kommen Engel in der Bibel vor?

Dass es Engel in der Bibel gibt, steht außer Frage. Allerdings wird man eine genaue Klassifikation vergeblich suchen. Überhaupt gibt es keine Details zu ihnen. Wir erfahren weder, wann sie geschaffen wurden, noch, wie sie genau aussehen. Überhaupt werden Engel nirgendwo als irgendwie interessant dargestellt, als etwas, über das man nachforschen sollte. Nur zwei Engel werden mit Namen genannt: Michael und Gabriel (letzterer auch nur in Lukas 1,19). Ansonsten erfahren wir weder über Engel, noch über Dämonen irgendwelche Details.

Was sind Engel?

Das Wort an sich kommt vom griechischen Wort „angelos“, Bote. Auch das hebräische Wort für Engel, ma’lak, bedeutet Bote und wird ebenso für menschliche Boten verwendet. „Engel“ bezeichnet also kein Wesen, sondern erstmal ein Amt, und an manchen Stellen kann man sich streiten, ob ein „Engel“ nicht vielleicht doch ein menschlicher Bote Gottes, also ein Prophet, war.
Nach Hebräer 1,4.7 sind Engel „Geister“, beziehungsweise „Winde“. Das griechische Wort hier ist pneuma, was eine Übersetzung des Hebräischen ruach ist. Zwar bedeutet es „Atem“ oder „Wind“, wird aber in 1.Mose 6,17 im Sinne der allgemeinen Lebensfähigkeit verwendet, in 1.Mose 8,1 für den Wind, den Gott wehen lässt und in Jesaja 31,3 wird damit zumindest implizit Gottes Wesen beschrieben. Man kann also ziemlich sicher schließen, dass Engel keinen Körper haben, sondern eben nur Geist sind. Das würde auch erklären, warum Jesus vor den Augen der Jünger etwas aß und sich anfassen ließ, um zu beweisen, dass er kein Engel ist. Hätten Engel Körper, hätte Jesus das wohl kaum für einen geeigneten Beweis gehalten.
In manchen Beschreibungen werden Engel einfach nur als „Männer“ oder „Drei Männer“ bezeichnet. (Siehe Abraham) Möglicherweise steht hier aber einfach nur Männer, weil die männliche Form nun einmal der Standard ist, wenn man nicht genau weiß, was etwas ist. (Neutrum wäre schon arg unhöflich, falls es das im Hebräischen gibt.) Jesaja und Hesekiel liefern zwar Beschreibungen vom Aussehen der Engel, hier muss man aber bedenken, dass es sich um bildreiche prophetische Visionen handelt. Man sollte diese Beschreibungen nicht vorschnell als genau der Realität entsprechend behandeln.
Das wichtige ist, das Engel auf jeden Fall unter Gott stehen. In Offenbarung 19,10 stellt sich der Engel sogar mit den Menschen auf eine Stufe: Wir sind alle nur Diener Gottes.

Engelerscheinungen?

Es gibt ja viele Menschen, die behaupten, sie hätten Engel gesehen, würden regelmäßig mit ihnen reden oder ähnliches. (Die Links zu den entsprechenden Blogs spare ich mir mal.) Biblisch ist das nicht.
In der Bibel erscheinen Engel einem Menschen fast immer nur ein einziges Mal. Meist scheinen diese Erscheiungen furchteinflößend gewesen zu sein, denn die Engel müssen gleich anfangen mit „Fürchte dich nicht!“. Zumal die Leute zu dem Zeitpunkt auch in irgendwelchen Alltagssituationen stecken (nichts mit „Engel suchen via Meditation“). Plötzlich erleuchtet die Herrlichkeit Gottes ihr Zimmer oder das Feld um sie herum und sie haben erstmal Angst.

Es gibt nur eine Hand voll Engelerscheinungen in der Bibel (jetzt mal Träume ausgelassen). Bei diesen Erscheinungen geht es immer um

  • das Entstehen des Volkes Israel (z.B.Abraham)
  • sein Überleben (in der Wüste; Berufung von Propheten, um das Volk als Gottes Volk zu bewahren,Rettung von Schlüsselpersonen wie Daniel)
  • das Heil, das durch Jesus kam (z.B. bei Jesu Geburt)

Das war der Punkt, den ich am Interessantesten fand. Gott hat ja oft genug Propheten berufen, um seine Meinung kundzutun. Aber Engel tauchen nur im Zusammenhang mit der Heilsgeschichte auf. Womit auch die Frage beantwortet wäre, ob es heute noch solche Engelerscheinungen gibt: Nein. Der nächste Schritt in der Heilsgeschichte ist das Ende der alten Welt, dann werden wir vermutlich wieder Engel sehen.

Und der Teufel?

Das ist ja auch so eine Person, deren Existenz vielen Kopfzerbrechen bereitet. Auch hier gilt wieder, wie für die Engel: Tatsächliche Beschreibungen gibt es nicht, nähere Informationen sind rar.

Wer oder was ist das?

Der Teufel wird im alten Testament kaum erwähnt. Das hebräische Wort, „Satan“, bedeutet „Feind“ und auch hier kann dieses Wort für menschlische Feinde verwendet werden, es ist also auch nur eine Art Titel, kein Name. Die ausführlichste Erwähnung findet sich im Buch Hiob. Hier erscheint der Teufel bei den Gottessöhnen, den Engel, wird aber explizit nicht zu ihnen gerechnet. Er unterstellt Hiob, dass dieser nur zu Gott hält, weil er von diesem Reichtum bekommen hat, und verhält sich damit ziemlich respektlos gegenüber Gott. Die Idee, die dahinter steht, ist ja: Gott verdient keine Anbetung und keinen Respekt, Er muss sich das bei den Menschen „erkaufen“.
Da der Teufel und die Dämonen gefallene Engel sind, sind auch sie Geist, nicht körperlich. Das erklärt auch, warum sie von Menschen Besitz ergreifen können. (Eine Anmerkung dazu: Es wird ja gerne behauptet, die armen „Besessenen“ seien nur Geisteskranke gewesen oder Epileptiker. Dagegen spricht, dass es durchaus ein griechisches Wort für Geisteskranke gab und dieses auch bei den Heilungen Jesu zum Teil verwendet wird. Man kann also davon ausgehen, dass hier sehr wohl unterschieden wird zwischen „besessen“ und „geiseskrank“. Zumal sich nicht alle Besessenheit wirklich in Form von Krankheitssymptomen äußerte.)Wie genau es dazu kam, dass er fiel, darüber wissen wir nichts. Er muss sich nur irgenwann gegen Gott gestellt haben. Da Gott am Ende der Schöpfung sagte, das alles „sehr gut“ sei, kann man davon ausgehen, dass der Teufel zu dem Zeitpunkt noch nicht gefallen war.

Im neuen Testament wird der Teufel dargestellt als

Aber der Teufel weiß nicht, was in unserem Herzen ist. Er ist also auch nur ein begrenztes Geschöpf.

Was tut der Teufel?

Die Hauptbeschäftigung des Teufels ist es, Menschen von Gott wegzubringen. Warum er dies tut, darüber wissen wir auch nichts. Wie man bei der Begebenheit mit Jesus in der Wüste sieht, tut er dies, indem er einige menschliche Schwächen anspricht: Machtgier („Du kannst alle diese Länder haben, wenn du dich vor mir niederwirfst.“), Misstrauen („Sollte Gott wirklich gesagt haben…??? Bist du sicher, dass du Gottes Sohn bist?“), Hedonismus („Befriedige deinen Hunger, egal, was Gott davon hält!“). All diese Wünsche (Essen) und Eigenschaften (Skepsis) sind ja grundsätzlich nicht falsch und auch in uns angelegt, hier aber werden sie gegen Gott gewendet. Das gefährliche ist diese Mischung von einem Körnchen Lüge mit ganz viel Wahrheit bzw. mit Gutem. Das macht es schwer, herauszufinden, was richtig ist und was falsch.

Das wichtigste zum Schluss:

Jesus ist Sieger. Der Teufel hat bereits verloren und es gibt keinen einzigen Grund, warum wir Angst vor ihm zu haben brauchen.

Das Gebot heißt: Liebt einander.

Nur das.

Nicht: Helft in der Gemeinde mit!
Weder: Zieht euch richtig an!
Noch: Lächelt immer.
Nichts von: Seid immer gut gelaunt!
Oder: Seid nie wütend.
Kein: Helft immer allen Menschen.
Schon garnicht: Gebt euer ganzes Geld den anderen.

Nur das:

Liebt einander.