Ich habe es tatsächlich getan: Ich habe meinem Bruder ein Buch mit kleinen „Weisheitsgeschichten“ geschenkt, aber aus der christlichen Buchhandlung. Das heißt, da werden auch Sachen über Gott drin vorkommen. Ich bin mal gespannt.

Und ich habe meinem Vater einen Kalender geschenkt, mit Bildern von Bergen und christlichen Sprüchen, also Bibelzitate. Da sind dann natürlich auch „allgemeine“ Sachen dabei wie

Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe  leiten.

1.Korinther  16,14

Aber auch (April)

Das ist die rettende Botschaft: Jesus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben – unvergänglich und ewig – ans Licht gebracht.

2. Thimotheus 1,1o

Beide haben sich sehr gefreut. Zugegebenermaßen, mein Vater hat den Kalender garnicht von innen angeschaut, sondern nur gesehen, dass es Bergmotive sind und fand das gleich toll.

Ein bisschen habe ich dieses Geschenk auch gemacht, weil ich Gott irgendwie daran erinnern wollte, dass er gesagt hat, er rettet meine Eltern. Zumindest sehe ich das Bild so, dass ich seit dem Freakstock sehe. Davor habe ich immer, wenn ich für meine Familie gebetet habe, sie vor mir knien sehen und Jesus stand hinter mir und hat von hinten seine Hände über meine gelegt und sie durch mich gesegnet. Seitdem sehe ich ein anderes Bild, nämlich, dass meine Eltern und mein Bruder vor Jesus knien und ich knie hinter ihnen und lege ihnen von Hinten die Hände auf und Jesus hält seine Hände über uns alle. Vielleicht wollte ich Gott ein bisschen „auf die Sprünge helfen“ und habe deshalb mal ganz offensiv diese Sachen verschenkt.

Heute morgen habe ich dann dafür gebetet, dass mein Vater und mein Bruder beim Lesen der Kalendersrpüche/des Buches nicht genervt sind davon, sondern dass sie es sich irgendwie zu Herzen nehmen. Und da zeigte Jesus mir das Bild von einem Samen in der Erde. So eins:

Ich sah den Samen vor meinem inneren Auge wachsen und da fiel mir auf: Erstmal passierte ganz viel im Samenkorn selber, bevor überhaupt ein kleines Stück Spross die Hülle aufbrach. Dann kam der Spross langsam aus der Hülle, war aber noch tief unter der Erde. Er musste erstmal durch die ganze Erde durch, immer höher wachsen, bis er endlich an der Oberfläche hervorbrach. Wenn er das getan hatte, war er aber immer noch nur ein kleiner Stippel, bei dem wirklich nur ein Fachmann sagen konnte, dass das eine Pflanze ist und nicht etwa ein kleiner grüner Stein. Dann wächst die Pflanze langsam mehr und sieht aber immer noch nur aus wie ein komischer Stengel, weil sich die Blätter noch nicht entfaltet haben. Dann entfalten sich die Blätter und man kann endlich, nach langer Zeit, sehen, dass es eine Pflanze ist, aber immer noch nicht, was für eine. Das dauert dann noch viel viel länger.

Ob Gott wohl schon in ihnen arbeitet? Ob  sie schon etwas spüren, vielleicht schon ein bisschen mit dem Spross aus der Samenhülle hinausgestoßen sind, man sieht es nur nicht?

Advertisements