Ich hatte eben einen Einfall und wüsste mal gerne, was du/ihr dazu meinst/meint.

Ich hab ja gewisse Schwierigkeiten mit meiner Mutter. Wie können nicht miteinander reden, von Ehrlichkeit und Wertschätzung will ich mal gar nicht reden. Trotzdem liebe ich sie und ich glaube ihr, wenn sie sagt, sie liebt mich. Irgendwie jedenfalls. Ich bin nicht glücklich mit dem Status Quo, dass ich keinen Kontakt mit ihr hab. Nichtsdestotrotz muss ich mich auch selber schützen, weil sie mich echt fertig machen kann.

Aber weil wir ja nicht miteinander reden können weiß ich nicht, wie sie die ganze Sache wirklich sieht.

So, und jetzt hab ich gedacht, sie wird von dem Vorschlag einer Therapie nicht begeistert sein. Aber wenn ich ihr ganz sachlich sage, warum ich im Moment sie nicht besuchen oder nicht mit ihr chatten kann und ihr sage, ich möchte, dass wir zusammen eine Therapie machen? Ich meine, wir kriegen es nicht alleine hin, wir haben es ja schon öfter versucht. Ich glaube wirklich, da muss eine professionelle und neutrale dritte Person ran. Erstmal jedenfalls.

Und Jesus? Ich glaube, dass ich erst durch ihn den Mut hatte, zu mir zu stehen und zu glauben, dass ich als Person wertvoll bin, unabhängig was ich mache oder wie ich aussehe. Und ich glaube, dass er auch eine Therapie dafür gebraucht hat. Ich hoffe echt, dass, wenn sie sich darauf einlässt, wir zu einer Person kommen, die Jesus nicht negativ sieht.

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