jaaaa, wie geschrieben, ich hab ne Stelle in nem Kindergarten. Witzig irgendwie, weil mit Kindergarten bei mir alles mit der sozialpädagogischen Schiene angefangen hat. Ich bin als Kind manchmal auf dem Schulweg an nem Kindergarten vorbei gegangen und hab dann immer ein bisschen mit den Kids gealbert (mein Bruder war zu der Zeit im Kindergarten). Da hat es angefangen, dass ich mit Menschen arbeiten wollte. Und jetz bin ich selber im Kiga gelandet. Überqualifiziert von der Ausbildung her vielleicht, aber zu meiner eigenen Überraschung fühle ich mich wohl. Ich hab nämlich erst gedacht, ok, es ist schon toll, dass ich direkt nahtlos nen Job gekriegt hab, aber als was Anderes hab ichs auch nicht gesehn. Deswegen, komisch, dass ich mich da jetz wohl fühle und die Arbeit auch ganz gern mache. Ich mag die Kids.
Allerdings hab ich jetz ne Probezeitphobie…

Dann hab ich jetz vor Kurzen alte Blogeinträge von mir gelesen. Ich denk irgendwie, ach du scheiße. Wie arrogant kann man schreiben? Wie bei Hempels unterm Sofa und so. Ich glaub, das war auch echt einer meiner Fehler, dass ich so stolz darauf war, als Jugendreferentin arbeiten zu können. Und stolz mein ich nicht als dankbaren Stolz sondern schon irgendwie als arroganten Stolz. Das hab ich glaub ich da gar nicht so gemerkt, jedenfalls nicht sehr oder ich war zu beschäftigt um mich wirklich damit zu beschäftigen oder ich wollte es nicht wahrhaben oder ich weiß auch nicht. Heute würd ich eher sagen, als Jugendreferentin arbeiten, ja, würd ich gerne, es hat echt spaß gemacht und ich glaub auch, dass Gott das gebrauchen kann, aber nicht auf diese Art oder erst, wenn das im Griff ist. Dafür könnte auch das Arbeiten im Kindergarten ganz gut sein, halt um aufn Teppig zu kommen.

Ich glaub, über meine Enttäuschung den anderen Hauptamtlichen gegenüber bin ich so ziemlich hinweg. Da ist mir „I will survive“ von Gloria Gaynor eingefallen, den Link will ich aber net bringen, ich hab neulich schon einen gebracht.

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