Ok, mein WKW-Beitrag klingt anders, aber gestern hab ich was Schönes erlebt.Ich habe nämlich immer das Gefühl, wenn ich mit Gott reden will, mein Kopf total leer ist und ich einfach auf einmal kein Thema mehr hab, obwohl ich zwei Sekunden früher noch wusste, was ich wollte. Also sieht es im Ergebnis so aus, dass ich da stehe und es kommt nichts raus. Und mit nichts mein ich nicht, nur Unsinn, sondern wirklich NICHTS! Dass ich mit den Voraussetzungen bestimmt nicht vor anderen laut beten will, versteht sich von selbst.
Allerdings hatten wir gestern im Gottesdienst in kleinen Gruppen für verfolgte Christen gebetet. Und ich hatte dann also die Wahl, was mache ich? Verkrieche ich mich in mein Schneckenhaus und bade im Selbstmitleid, dass ich eh keinen zusammenhängenden Satz rauskriege oder geh ich das Risiko ein nach dem Motto es wird sich nichts an der Situation ändern solange ich mich nicht ändere. Außerdem hatte ich wirklich das Gefühl (oder den Eindruck), dass es grad einfach dran ist. Und ich hab mich daran erinnert, dass das erste Wort oder der erste Satz meistens der schwerste ist und ich von Gott jede Hilfe kriege, die ich brauche. Also hab ich es einfach versucht. Und was soll ich sagen? Der erste Versuch war nicht besonders gut, jedenfalls von meiner Warte aus (naja, ich weiß, dass Gott schon genau verstanden hat, was ich ihm sagen wollte, aber ich hab mich eben nicht wohl damit gefühlt.) aber beim zweiten Versuch ging es schon besser. Ich glaube, es kann wirklich wieder besser werden.

Freue mich. Danke, Papa.

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