Wie der Titel schon sagt, fing der heutige Tag nicht so dolle an.
Eigentlich war schon der gestrige Abend nicht so dolle. Das war nämlich, als ich nachgerechnet habe, wie lange mir noch bis zum Referat bleibt. Da habe ich festgestellt, dass ich noch zwei Wochen habe. Und ich habe erst einen der Artikel zum Thema gelesen. Alles nicht so schlimm, bis mir einfiel, dass der Dozent gesagt hatte, er wolle zwei Wochen vor dem Vortrag unsere PowerPoint-Präsentation und das Handout haben, um gegebenenfalls Zeit für Korrekturen zu haben. Also habe ich in Panik gestern abend bis Mitternacht die ganzen Aufsätze durchgelesen. (Thema: Sozialleistungen in japanischen Betrieben. Spaaaaaaanend.) Heute morgen dann von 10-12 Japanischunterricht. Um 15 Uhr hat der Dozent Sprechstunde. Und ich habe es tatsächlich geschafft, in drei Stunden eine komplette Power-Point-Präsentation zu erstellen. Und vorher natürlich so etwas wie einen roten Faden in den Notizen zu finden. Also stand ich 15:30 mit einer im Schnelldurchgang zusammengefrickelten Präsentation beim Dozenten auf der Matte.

Ja, und jetzt rat mal: er schaute mich ganz verdutzt an, als ich sagte, er habe doch die Präsentation zwei Wochen vorher haben wollen. „Echt, habe ich das gesagt? Also, 3,4 Tage vorher reicht völlig.“ Ich verspürte so das leichte Bedürfnis, laut zu schreien.
Das beste war dann, als er meine Präsentation durchsah und mich dabei die ganze Zeit lobte! Das sähe toll aus, genauso habe er sich das vorgestellt, und es sei alles wichtige drin. Dafür, dass sie auf den letzten Drücker zusammengeklöppelt war, also nicht schlecht. Nun ja, jetzt muss ich mir immerhin keine Gedanken mehr darum machen und kann mich erstmal auf die Texte für den Übersetzungsunterricht konzentrieren, die sind auch nicht ohne.

Heute abend war dann SMD. Und jetzt halt dich fest: es waren 12 Leute da! Wir waren letztes Semester nur 4, höchstens mal 6. Das ist mehr als doppelt so viel! Wir haben uns sehr gefreut. (Dickes Danke an alle, die für die SMD Bonn beten. Und natürlich an unseren Vater, der uns neue Leute geschickt hat!)

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