Das hat mich eben eine Frau in der Kirche gefragt. Es war Schulanfängergottesdienst und ich hab „mitgewirkt“. Ich war einfach sooooooo nervös. Nicht wegen der Predigt (ich hab ja auch „nur“ unterstützt mit ner Handpuppe), das war echt lustig, aber wegen dem Psalmgebet. Ich hab zwar schon öfter im Gottesdienst vor anderen gebetet, kein Problem, aber sowas, wo die anderen auch mitmachen müssen… und ich weiß gar nicht so genau, wies geklappt hat. Aber macht nichts. Man kennt das ja, wenn man was gemacht hat, was man noch nie gemacht hat, gehts einem hinterher einfach gut 🙂 Sowas tut einfach gut. Und nach dem Gottesdienst einfach noch mit den Erzieherinnen ausm Kindergarten und den Kiddis quatschen (von denen ich übrigends vor dem Gottesdienst noch keinen kannte). Wusste gar net, dass ich mich das traue, vielleicht war es auch net ich. (*öhm*, soviel zur Feuertaufe, if you know, what i mean)

Auch schön, dann von den Leuten zu hören, dass mein Puppenspiel gut angekommen ist und dass sie es schön finden, mich  mal zu treffen, anscheinend stehe ich schon im Ortsplättchen als Jugendreferentin. Wusste ich gar nicht.

Und gestern war ich auch unterwegs. Ich sollte eigentlich mit einer Ehrenamtlichen das Kinderprogramm machen für einen Tagesausflug der Kirche (so ähnlich wie die Pfingstausflüge in Osthelden, falls davon jemand mitliest) Die „Kollegin“ meinte aber, ich müsse nur Material zur Verfügung stellen, sie kenne genug Spiele und würde das Ding schon schaukeln. Sie wollte auch nicht, dass wir die Spiele besprechen oder gemeinsam Spiele suchen. OK, dachte ich, dann schafft sie das wohl.

Tja, aber das End vomLied war dann, dass sie krank geworden ist. Ich hätte es wohl auch gar nicht erfahren, wenn ich nicht vorher einfach noch in den Gottesdienst der Kirche gegangen wäre, der unmittelbar vor dem Ausflug stattgefunden hat. (Wollte einfach mal vorbei gucken und die Leute und Kirche kennen lernen) Da hat man mir dann gesagt, die eine ist krank, es wird sich schon jemand finden, der das mit mir macht. Hihihi, also musste improvisiert werden. Aber eigentlich mag ich sowas ja. (Finds nur net gut, dass es so gelaufen ist. OK, wenn man krank ist, ist man krank und ich würde ihr echt kein schlechtes Gewissen machen wollen, aber ich denk, es hätte im Vorfeld anders laufen können. Die war dann auch ganz komisch an dem Tag, hat nicht hallo gesagt oder sowas, sondern ist einfach ins Auto gestiegen und gefahren.) Als ich dann endlich eine Frau gefunden hab, hinter der ich herfahren konnte (damit ich den Platz finde), hatte ich auch schon direkt jemanden, den ich „verdonnern“ konnte, mir zu helfen, das hat sie auch gern gemacht 😉 . Die Spiele waren dann aber komplett improvisiert. Wusste ja weder, wie viele Kinder kamen, noch wie alt sie waren etc pp. Aber war lustig. Hatten Spaß und die Kids haben gut rumgetobt und ich glaub, die hatten auch echt Spaß. Nur pädagogisch wars natürlich mau.

Aber ich glaub, da muss ich mal gucken, wie ich sowas vorbeugen kann. Hier scheint es ne ganz andere Art vom Mitarbeiten zu geben als ich sie kenne. Zumindest in dieser einen Kirche.

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