Ich bin im Moment auch wieder ein halber Student. Hab ja noch kaum Gruppen und so, deswegen les ich viel, eigne mir neue Methoden an und so. Ein bisschen trocken aber ok.
Im Moment arbeite ich mich grade durch ein Buch über kooperative Abenteuerspiele, eine Mischung aus Gruppendynamik und Erlebnispädagogik. Ich sitze also da, lese, streiche an, mache Notizen… und auf einmal denke ich daran, dass Gott uns Menschen mit unserer Psyche und unseren sozialen Fähigkeiten geschaffen hat und ich gehe davon aus, dass Er sich auch die ganzen tollen Möglichkeiten von Gruppen ausgedacht hat. Und ich hab daran gedacht, dass Er mir mal beim Lernen für eine Rechtprüfung geholfen hat, immerhin hat er sich auch Recht und Gerechtigkeit ausgedacht. Ich hab ihn dann also gefragt, „kannst du mir auch hierbei helfen, es zu lernen, damit ich es gut einsetzen kann und die Jugendlichen, mit denen ich es vielleicht mal mache, es dadurch leichter haben, zu dir zu kommen?“

Tja, und im Ernst, ich hab dann überall Gott in den Beschreibungen gesehen, als ob er sich die Erlebnispädagogik auch ausgedacht hat. Ich hab zum Beispiel an Petrus gedacht, der auf dem Wasser geht, das war doch klassische Erlebnispädagogik von Jesus: Die Aufforderung, sich auf etwas Neues einzulassen, ein Risiko einzugehen, ganzheitliches Erleben und so. Oder Manche von den Prüfungen im AT bekamen für mich dann auch erlebnispädagogischen Charakter: Abraham, der seinen Sohn opfern sollte wurde durch die Aufforderung innerlich aus dem Gleichgewicht gebracht und seine Ängste traten für einige Zeit zutage (geh ich mal von aus), so, dass genau daran gearbeitet werden konnte.
Is doch witzig, oder???

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