Das ging echt jetz viel besser. Nachdem ich gestern abend noch überlegt hab, was ich heute alles machen und fragen und überlegen will wusste ich, was ich machen muss. Auch wenn ich heute wieder noch nicht die vollen Stunden gearbeitet habe. Aber die Kollegin meinte, ich solle das lockere Arbeiten genießen, solange ich kann, das würde sich ganz schnell ändern. Trotzdem war ich gestern ziemlich unzufrieden mit dem, was ich gemacht hab, weil es ja fast nichts war. (Vielleicht werde ich in ein paar Wochen auch sagen, dass ich heute fast nichts gemacht habe haha) Heute hab ich wenigstens ein paar Termine mit zwei der zuständigen Pastoren gemacht und hab mich mit einer der ehrenamtlichen Gruppenleitern getroffen, die ich begleiten werde. Und dann noch ein paar weitere Einweisungen und Schmökern in den Materialien, um das alles kennen zu lernen. Also, solangsam fange ich an zu glauben, dass ich, wenn Jesus mir dabei hilft, zurecht kommen werde. Seltsam, dass ich die ganzen Sachen heute so gut hingekriegt habe, obwohl ich die meisten noch nie gemacht habe. Weil ich nämlich eigentlich eher unsicher bin. Aber vielleicht ist Unsichersein sogar ein Vorteil bei Gott, weil er dann einfach besser machen kann. Auf jeden Fall weiß ich aber, dass es bei Gott nicht solche „Handycaps“ gibt wie bei uns. Nach dem Motto: Wenn du nicht alles sofort kannst, taugst du nichts.

Übrigens, als ich Gott gestern so gesagt habe, ja den Tag hab ich hinter mir, was wird morgen, da weiß ich noch gar nicht, was ich machen soll???, ist nir nur in den Kopf gekommen, der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. 🙂

PS: Meine Bibellese passt in den letzten Tagen echt: Die Geschichte, wo Jonatan trotz Sauls Verbot Honig gegessen hat und deswegen fit geblieben ist, ist mir zum Beispiel heute morgen in den Kopf gekommen. Weil ich gestern nämlich den ganzen Tag nichts gegessen hatte war ich ziemlich schlapp und heute morgen hab ich dann gedacht, ich hol mir eben was, auch wenns vielleicht etwas blöd aussieht, bei der Arbeit zu essen, es bringt nichts, mit leerem Magen den Tag da zu sitzen und nichts auf die Reihe zu kriegen, weil man Hunger hat. (Ich weiß, das klingt banal, aber ich fands cool, dass ich grade die Stelle neulich gelesen habe.)

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