Das letze mal Sonntags morgens in Osthelden im Gottesdienst. Naja, jedenfalls bis auf weiteres. Werde ja sicher noch mal irgendwann zu Besuch kommen.
Aber was mir aufgefallen ist und was ich mir ehrlich gesagt eigentlich auch schon gedacht habe (deswegen war ich auch nicht so enttäuscht): Bei Crosspoint und allgemein in der Kirche hab ich ne gaaanz liebe Anschiedskarte gekriegt, viele Umarmungen, ein Eis ausgegeben gekriegt und als ich ihnen das erste mal vor ein paar Wochen von meiner neuen Stelle erzählt hab, sind wir noch in die Kneipe gegangen und haben darauf angestoßen.
In Osthelden war es einfach nicht viel mehr als ein „Tschüss“, so wie man sagt „Bis nächste Woche“ und dann ging es schon wieder um das kleine Kind, das jemand aufm Arm hatte. (Obwohl ich das kleine Kind auch sehr gerne mag.)
Hm. Unterschied wie Tag und Nacht. (Lustigerweise hat der Prediger kurz vorher davon geredet, dass auch Christen nicht perfekt sind. Ja, is doch so xD.) Ich nehms ihnen auch nicht übel, dass sie so leicht gleichgültig reagiert haben. Ich meine, ich kenn sie ja inzwischen. Also, was solls? Ich wollte sowieso die Gemeinde wechseln und habs jetzt nur deswegen nicht gemacht, weil ich ja die neue Stelle hab und sowieso weg muss. Hat sich also der Wechsel nur um ein paar Wochen verschoben.
Aber wie gesagt, nicht dass man denkt, ich wäre sauer auf sie, bin ich nicht. Ich glaube, das hat auch keiner so richtig gemerkt.
Den Einen oder Anderen werd ich wahrscheinlich auch die Blogadresse weitergeben. Wär schön, noch ein bisschen mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Schade, dass bis jetzt nur Fil und ich Kommentare abgeben. Von den Einen oder Anderen wüsste ich schon gerne, wie sie über manche Sachen, die ich schreibe, denken.

Übrigends wollte ich schon von Osthelden nach Hause fahren, da hab ich gesehen, dass ich mehrfach zugeparkt war.  (War heut sowas von voll, dass 2 Parkplätze nicht ausgereicht haben) Ich also wieder rein und hab mir schon so gedacht, vielleicht isses ja für was gut. War es glaub ich auch. Konnte dann nämlich noch mit einer reden, die Stress auf der Arbeit hatte und die wohl mal jemanden brauchte. Sowas gibts ja öfter, dass etwas nicht so läuft wie geplant, aber man später merkt, dass Gott damit vielleicht was vorhatte. Hab ich übrigends auch bei dem ganzen Bewerbungsmist gemerkt. Schließlich hatte ich schonmal fast eine Stelle als ugendreferentin gekriegt. Und da hatte ich schon gedacht, ich geh dahin und rock die Bude. Irgendwie klar, dass Gott mich da zurückpfeifen musste und ich erstmal noch ein bisschen lernen musste… .

Eben hab ich auch schon mit einer der Pastoren von meiner neuen Stelle telefoniert. Es ging um einen Konfirmantentag, zu dem sie mich eingeladen hat. Ich werd zwar nicht in erster Linie Konfirmantenarbeit machen, aber es schadet ja nichts, sie kennen zu lernen. So langsam nimmt es echt Form an. Ich freu mich drauf. Muss nur aufpassen, dass ich nicht anfange zu denken, ich könnte das selber und so eben mal so schnell. Ohne Jesus läuft nichts, jedenfalls nicht bei mir. Ich versuch immer, es zu verstecken, aber wenn ich mich nicht konsequent an Jesus halte, werde ich echt Emo.

Gleich in die Chapel. Wird wahrscheinlich auch so ziemlich das letzte mal sein. Vielleicht geh ich am Mittwoch nochmal hin und wahrscheinlich geh ich am Donnerstag nochmal nach Osthelden. Und wenn ich „Glück“ hab, kann ich am Freitag auch nochmal ins Cafe Cross (Crosspoint) gehn, aber mal sehn.

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