So langsam kommt es in meinen Kopf, was hier eigentlich bei mir und mit mir passiert! Und ich frage mich, was ich eigentlich da vorhabe!
Stelle klar, Zimmer hab ich auch, Ausbildung hab ich, Jesus hab ich… und so langsam hab ich auch Angst. Und ich werde melancolisch.
Heute morgen hatte ich das letzte Mal die Kinder in der Sonntagsschule. Die Chaotentruppe. Die tolle, witzige, herausfordernde Chaotentruppe, die zwar immer so tun, als ob sie keine Lust hätten und als ob sie das alles nur nerven würde, aber die soooooooo tolle Kids sind, ich glaube, wir haben da ein paar potentielle Prediger bei, die Kids sind schließlich nur unruhig, wenn sie denken, sie würden nichts Neues erfahren. Sobald es sie angeht oder sie gefördert werden, sind sie wirklich dabei! Byebye ihr Coolen!
Und was eigentlich noch schwerer ist, ist der Abschied von der Jugendkirche Crosspoint. Ich war eben das letzte mal im Gottesdienst Leicht und Cross als Mitarbeiterin. *schluchz* Echt, sowas wie Crosspoint sucht seinesgleichen. Ich kanns nicht anders sagen, als dass das ganze Projekt ein Wunder Gottes ist. Ich meine, wenn ich daran denke, wie sich das von den ersten Anfängen entwickelt hat, wo es eigentlich nicht mehr als eine Idee war, so eine Art Spinnerei und wie es dann Gestalt angenommen hat und sich immer weiter und weiter entwickelt hat. Vor allem in den letzten Monaten, wo so viel Neues dazu gekommen ist oder sich grade entwickelt. Oh, man, Crosspointer, ICH DRÜCK EUCH ALLE!!!
So n Abschied is auch nicht so einfach, wie es aussieht.
Natürlich freue ich mich auf die neue Stelle, aber so langsam wird es so konkret und ich kriegt ehrlich gesagt auch schon ein bisschen Muffensausen, ob ich der Sache denn überhaupt gewachsen bin. Schließlich ist es ja ein kompletter Schlussstrich unter alles, was bisher war und ein kompletter Neuanfang unter ganz anderen Vorzeichen.

Der einzig Konstante ist Jesus. Ohne den wär ich echt aufgeschmissen und ohne Ihn wär es wahnsinnig, es überhaupt zu versuchen.

Von Filiadei für Bithja:

Befiehl du deine Wege

und was dein Herze kränkt

der allertreusten Pflege

der, der den Himmel lenkt.

Der Wolken, Luft und Winden

gibt Wege, Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden,

da dein Fuß gehen kann.

Auf, auf gib deinem Schmerze

und Sorgen gute Nacht!

Lass fahren, was das Herze

betrübt und traurig macht.

Bist du doch nicht Regente,

der alles führen soll:

Gott sitzt im Regimente

und führet alles wohl.

(Paul Gerhard)

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